Umwelthilfe: Para-staatliche grüne Ideologie-Miliz

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist ein ebenso munterer wie intransparenter Verein grün-linker Fanatiker, die mit hemmungsloser Agitation, sinistren Abmahnpraktiken und Kumpelwirtschaft den Industriestandort Deutschland in eine grüne Ideallandschaft verwandeln wollen. In den letzten Wochen haben wohl Teile der Politik verstanden, wie der Miniverein DUH sie seit Jahren am Nasenring durch die medial-politische Arena führt. Zwar wurde schon vor zwei Jahren die – gelinde gesagt – zweifelhafte Finanzierungspraxis der grünen Truppe thematisiert, die offenbar Millionen mit Abmahnungen eintreibt. Auch wir haben schon mehrfach auf das unsägliche Treiben dieses Vereins hingewiesen (hier und hier und hier).

Aber kaum jemand scheint sich mal das Kleingedruckte in den bunten Jahresberichten des Vereins angeschaut zu haben. Der zum Jahr 2018 weist zwar nur die Zahlen von 2017 aus – aber diese haben es in sich. So erfährt der Leser (nicht in den Tortendiagrammen und Tabellen, sondern versteckt im Text), dass der Verein sage und schreibe 113 Mitarbeiter (offenbar Vollzeitäquivalente) beschäftigt, davon sieben außertariflich – und dies alles bei einem Haushaltsvolumen von nur 8,3 Millionen Euro! Dazu schreibt die DUH wörtlich:

„Das Durchschnittsgehalt der tariflichen Mitarbeiter lag im Jahr 2017 bei 49.303 Euro, das Durchschnittsgehalt der außertariflichen Mitarbeiter betrug 110.334 Euro. Hinzu kommt eine betriebliche Altersvorsorge. Aus Gründen des Datenschutzes verzichtet die DUH auf die Veröffentlichung einzelner Gehälter.“

Das muss sie auch gar nicht, wir können auch so rechnen. Nimmt man diese Zahlen als Grundlage, zahlt die DUH jährlich allein rund 6.492.000 Euro an Gehältern aus. Falls Vollzeitäquivalente gemeint sind, sind das 78 Prozent des Haushaltsvolumens. Darin nicht einmal eingerechnet sind Personalnebenkosten wie Arbeitgeberanteile an der Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung und andere Leistungen. Die DUH will aber von dieser absurden Quote von Personalkosten ablenken und behauptet in ihrem Bericht ganz dreist:

„Etwas weniger als zwei Drittel unserer Ausgaben wenden wir für Personal auf.“

Nun, wer den Deutschen die „Energiewende“ als Gewinn verkauft, kennt sicher auch den Unterscheid zwischen zwei Drittel und 78 Prozent nicht. Diese Zahlen machen klar. Die DUH ist ein grüner Selbstbedienungsladen reinsten Wassers. Warum er allerdings von der Politik überhaupt noch ernst genommen wird, warum das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) ihm das begehrte „Spenden-Siegel für seriöse Spendenorganisationen“ (so die DUH im Werbetext) gibt und warum diese Truppe überhaupt noch als „gemeinnützig“ anerkannt ist, ist unerklärlich.

Oder vielleicht doch nicht? Denn als para-staatliche grüne Ideologie-Miliz setzt und eskaliert die DUH mit seinem Chef Jürgen Resch im gesellschaftlichen Raum Themen und Skandale – auf die dann die Politik besorgt und kümmernd „reagieren“ kann. Und dies gerne auch mit Hilfe eines Staatssekretärs, der zuvor sechs Jahre Cheflobbyist eben dieser Truppe war! So wurde im Jahr 2014 unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Grünen-Aktivist Rainer Baake zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Sigmar Gabriel (SPD) berufen.

Der (von keinem Medium jemals aufgegriffene) Skandal: Eben dieser Rainer Baake war zuvor von 2006 bis 2012 Bundesgeschäftsführer der DUH gewesen. Die deutsche Regierung hatte also von 2014 bis 2018 den langjährigen Chefideologen der DUH an entscheidender Stelle im Pelz sitzen – wo er fleißigst daran mitarbeiten konnte, absurde Grenzwerte und Horrorzahlen, fragwürdige Messpraktiken und in Folge dann auch bürgergängelnde Gesetze und Verordnungen auf den Weg zu bringen. Er kannte das Geschäft bestens: Denn bevor Baake 2006 DUH-Chef wurde, diente er von 1998 bis 2005 als beamteter Staatsekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit – unter seinem Kumpel Jürgen Trittin.

Dass Baake davor sieben Jahre lang Joschka Fischer im Umweltministerium in Hessen diente, rundet diese bemerkenswerte Karriere ab. 27 Jahre konnte Baake an entscheidenden Stellen den grünen Umbau Deutschlands vorantreiben – protegiert nicht nur von den Grünen, deren Mitglied er seit 1983 ist, sondern auch von der SPD und Angela Merkel.

Millionen Deutsche dürften es ihnen danken.

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4 Antworten zu Umwelthilfe: Para-staatliche grüne Ideologie-Miliz

  1. anvo1059 schreibt:

    Ja die s.g. „DUH“ ist schon ein komischer 100 Leute Verein. In erster Linie wohl dazu gut, um GRÜNEN ???? Fanatikern die Konten zu füllen. Aber wohl bald werden sie uns noch dazu aufrufen auch dei anderen Planeten unseres Sonnensystems zu schützen !
    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/05/die-menschheit-erwaermt-auch-die-anderen-planeten/

  2. Momo schreibt:

    Haha, wie lustig, die Tarifgebundenen stehen schlechter da! Welcher Tarif gilt denn bitte für angeblich gemeinnützige Vereine? In welcher Gewerkschaft tummeln sich die Arbeitnehmer? Dann mal schnell austreten, dann gibt es mehr zu verdienen in dem Club of greene, hahaha. Armes Deutschland, stirb langsam III .

  3. Pingback: Exclusiv im Ersten: Das Diesel-Desaster | Reportage & Dokumentation | Alternativnews - Meldungen aus alternativen Medien

  4. Giovanni Gruen schreibt:

    …das ganze ist die schon länger in vielen Bereichen der Politik beliebte Hintertür zur verbotenen „Flucht in das Privatrecht“

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