Notizen aus einem untergehenden Land: Wasserstraßen

Wie die Infrastruktur in dem Land, in dem wir nach Angaben der Kanzlerin so gut und gerne leben, derzeit zusammenbricht, wurde kürzlich an einem kleinen Beispiel deutlich. Es geht um die Wasserstraßen, deren Pflege und Erhaltung durch den Mangel an Fachkräften zunehmend erschwert wird, wie im Bundestags-Pressedienst zu lesen war. Leider nur dort, denn Lücken- und Lügenpresse will davon natürlich nichts wissen.

Der Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI), Baudirektor Johannes Siebke, hatte im Bundestagsausschuss für Tourismus einen Bericht zum Thema Wassertourismus, der sich im Wesentlichen auf kleineren Flussläufen und Kanälen abspielt, abgegeben. Bundesweit gibt es 2.800 Kilometer kleine Wasserstraßen.

Der Pressedienst schreibt: Für Wartung und Pflege des Nebenwasserstraßennetzes, etwa die Erhaltung der Schleusen, sei Geld nicht das Hauptthema. Ein „sehr großes Problem“ sei, dass es mittlerweile bundesweit an qualifizierten Wasserbauingenieuren, aber auch handwerklichen Fachkräften fehle, die die Arbeit leisten könnten. „Geld baut nicht allein“, sagte der Berichterstatter. Hätten sich früher auf Ausschreibungen seines Ministeriums sieben bis acht Bewerber gemeldet, so könne man heute von Glück sagen, wenn es möglich sei, zwischen zwei Angeboten zu wählen. In manchen Fällen bleibe eine Ausschreibung ganz ohne Angebot. … In jedem Fall gelte: „Geld allein reicht nicht“, wenn es am Personal fehle.

Junge Menschen in Deutschland werden von Politik-Darstellern und „Bildungsexperten“ in die Universitäten gelockt, wo sie für nicht benötigte Berufe ausgebildet werden – wie Politikwissenschaft oder Medienwissenschaft. Das Ergebnis sind am Hungertuch nagende junge Kreative, die in Berlin, Hamburg oder München in Start Ups an Apps und Projekten arbeitenn, die es entweder schon gibt oder die kein Mensch braucht. Ingenieure fehlen dagegen an allen Ecken und Enden, Handwerker auch.

Dafür gibt es in Deutschland über 250 Gender-Lehrstühle und Gender-Zentren. Eines Tages werden die Deutschen erfahren, dass Genderisten keine Brücken bauen und die Versorgung nicht garantieren können. Dann müssen sich versuchen, diese Blutsauger der Zivilgesellschaft wieder loszuwerden. Das dürfte schwierig werden.

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2 Antworten zu Notizen aus einem untergehenden Land: Wasserstraßen

  1. dentix07 schreibt:

    „Dann müssen sie versuchen, diese Blutsauger der Zivilgesellschaft wieder loszuwerden. Das dürfte schwierig werden.“
    Nicht unbedingt! Ich sag‘ nur „Golgafrincham Arche B!“ Wir schaffen das!

  2. überdosis schreibt:

    @“Ingenieure fehlen dagegen an allen Ecken und Enden, Handwerker auch.“ Da hätte das bundesdeutsche Bildungswesen uns auch die Unternehmen, die heute über „Fachkräftemangel“ jammern, eben mal schauen sollen, wie es die DDR gemacht hat! Da gab es „Berufslenkungsmaßnahmen“, über die zwar alle gemeckert haben, die aber einen Facharbeiterbestand und Akademiker gewährleisteten, für die auch Bedarf bestand. Keine Heerscharen von Leuten, die „was mit Medien“ oder ähnlichen Dünnsch… „studiert“ haben. Das ist eben auch „Freiheit“…

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