Verschwiegene Verbrechen

Wer wissen will, wie es um die Kriminalität in unserem Lande steht, schaut als erstes in die „Polizeiliche Kriminalstatistik“ (PKS). Sie bildet – bei allen Schwächen – doch ziemlich zuverlässig ab, was an Verbrechen unser tägliches Leben belastet, gar bedroht.

Hm… sagten wir gerade: „Verbrechen“? An was denken die Bürger da wohl? Cyberkriminalität? Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz? Ja, das dürften wohl die Top-Verbrechen sein, die zumindest deutschen Redakteuren und Relotianten schlaflose Nächte bereiten. Denn genau deshalb schreiben sie auch darüber, wenn sie dem Volk die jüngste PKS für 2018 näherbringen (etwa hier, hier und hier) . Und deshalb haben sie leider, leider keinen Platz mehr für andere Verbrechen, die 2018 hunderttausendfach in Deutschland begangen wurden. Wie etwa: Gefährliche und schwere Körperverletzung, 136.727 mal. Raub, 36.756 mal. Mord und Totschlag: 2. 471 mal, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 9.234 mal. Allerdings dürften die meisten Deutschen diese Zahlen am Dienstag und Mittwoch nicht aus ihren Medien erfahren haben – unter anderem deshalb, weil beispielsweise adn dpa sie in ihren Berichten schlicht und einfach verschweigt.

Und noch eine andere statistische Größe wird medial kaum reflektiert: Während der Ausländeranteil in Deutschland 12,5% beträgt, ist der Anteil ausländischer Tatverdächtiger in fast allen Verbrechensarten um ein Vielfaches höher. Bei Körperverletzung waren es 55.359 (von 144.161), bei Raub 10.618 (von 26.172), bei Mord und Totschlag 1. 214 (von 2. 823) und bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung 3. 102 (von 8. 047) – in allen diesen Deliktfeldern sind – proportional – drei- bis viermal soviele ausländische wie deutsche Täter unterwegs.

Gut, dass es keiner weiß – obwohl es doch jeder lesen kann.

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Dieser Beitrag wurde unter Alle sind Ausländer, Innere Unsicherheit, Qualitätsjournalismus abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Verschwiegene Verbrechen

  1. David Cornelius ALBRECHT schreibt:

    Dass die PKS (Pol

    – Ich habe mehr als eine Stunde daran gearbeitet, die Rolle der PKS bei der Väterverfolgung in den 90er Jahren darzustellen. Und zack, schon ist alles weg. Einfach so. Weg!

  2. David Cornelius ALBRECHT schreibt:

    „Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden“. Ach ja? Und wie mache ich das?

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