Deutsche Opfer und das Schweigen der Relotianten

Im Lagebild „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung„, das vom Bundeskriminalamt zeitgleich mit der Polizeilichen Kriminalstatistik veröffentlicht wurde, ist zu lesen: „Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war.“ Dies sei ein Anstieg von 105 Prozent im Vergleich zu 2017 (112) gewesen. „Davon wurden 102 Personen Opfer einer vollendeten Tat“, so das Lagebild (Erklärung: Als Opfer von Tötungsdelikten werden z.B. auch jene gezählt, die die Messerstiche überlebten, während ein anderer am Tatort sein Leben lassen musste wie z.B. in Chemnitz).

Das heißt: Beinahe an jedem dritten Tag muss irgendwo in dem Land, in dem wir angeblich so gut und gerne leben, ein deutscher Mensch sein Leben lassen, weil ein Schutzsuchender das so wollte oder wenigstens billigend in Kauf nahm.

Weiter ist im Lagebericht zu lesen: „Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 3.261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit 21 Prozent mehr als noch im Vorjahr“ (2017: 2.706).

Interessant auch die Zahlen der umgekehrten Fälle, wo Deutsche auf Schutzsuchende losgehen, was von der Regierung gerne als „Hetzjagd“ verurteilt wird, während Mitgefühl mit deutschen Opfern von amtlicher Seite selten und oft erst spät oder gar nicht feststellbar ist: Laut BKA wurden im vergangenen Jahr „im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen 33 Asylbewerber / Flüchtlinge Opfer von Taten, an denen mindestens ein Deutscher beteiligt war (2017: 38). Davon wurde eine Person Opfer einer vollendeten Tat.“ Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden demnach „89 Asylbewerber/Flüchtlinge Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Deutschen (2017: 74)“.

Diese wenigen Zahlen belegen sehr klar, wo die Ursache von Gewalt liegt und wer ihre Opfer sind. Deutschland sei „eines der sichersten Länder der Welt“, befand Innenminister Horst Seehofer (CSU) bei Vorstellung der Kriminalstatistik, und die versammelte Lügenpresse legte eine Relotiade ohneglichen hin und fabulierte von der angeblich zurückgehenden Kriminalität, obwohl schon die Zahlen aus der Kriminalstatistik etwas anderes aussagten. Von dem Lagebild über die Kriminalität von Schutzsuchenden erwähnten Seehofer und Relotianten – nichts.

Einzige Ausnahme war die Zeitung DIE WELT, die am 10. April 2019 und damit einige Tage nach der Veröffentlichung der Daten einen objektiven Bericht mit dem treffenden Titel „Zunehmende Gewalt“ brachte.

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3 Antworten zu Deutsche Opfer und das Schweigen der Relotianten

  1. Wobei natürlich bei statistischen Datensammlungen immer zu berücksichtigen ist, dass „deutsch“ und „Zuwanderer“ beileibe keine statischen Zustände sind. Sobald eine Person formell im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft ist, gilt sie als „deutsch“, auch wenn sie weder ein Wort in dieser Sprache sprechen oder verstehen kann, von kulturellen Werten ganz zu schweigen. Kinder von „Zugewanderten“ haben oftmals bereits den deutschen Pass bekommen und gelten daher in jeder Statistik (korrekt) als Deutsche – mit der Folge, dass deren Kriminalität gar nicht mehr als „fremdstämmige“ ausgewiesen werden braucht.

    Statistiken manipuliert man nicht, indem man plump Zahlen fälscht, sondern, indem man smart die „passenden“ Richtgrößen der Datenerfassung bestimmt… 😉

  2. Pingback: News – NeoCons Blog

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