Tricks im Deutschlandfunk: Ein Attentat von Linken darf nicht sein

Gestern (6. August 2019) hatten wir ja dokumentieren dürfen, mit welchen Tricks der linksgrüne „Deutschlandfunk“ (DLF) den Massenmörder von Dayton (neun Todesopfer) aus der Berichterstattung verschwinden ließ. So ein Zaubertrick lässt sich natürlich nicht ewig wiederholen – besonders, solange in anderen Medien immer wieder die Rede von dem linken Attentäter ist, der neun Menschen ermordet und 27 weitere verletzt hat.

Am 6. August heißt beim DLF dann plötzlich: „Über das mögliche Motiv herrscht nach wie vor Unklarheit. Zu Berichten, der Mann habe unter anderem linke oder linksextreme Ansichten vertreten, hatte die örtliche Polizei dem Deutschlandfunk gesagt, man sei noch weit davon entfernt, das Motiv des Mannes zu kennen.“

Ein genialer Zug: Niemand hat behauptet, er habe linke Anschlagsmotive gehabt. Es ging um die politische Selbstpositionierung des Attentäters. Er hat sich öffentlich und in sozialen Netzwerken politisch klar links positioniert, wie zahlreiche Medien berichten. Unter anderem sympathisierte er mit der gewalttätigen linksextremen „Antifa“. Machen wir doch mal geschwind die Gegenprobe und stellen uns vor, ein Attentäter in Deutschland hätte auf seiner Schultasche auch nur einen Sticker der „AfD“ kleben gehabt….

Am Mittwoch morgen rutschte das Thema dann wieder in die DLF-Nachrichten, diesmal mit dieser Formulierung:

„Nach dem bewaffneten Angriff von Dayton mit neun Toten hat die Bundespolizei FBI erste Ermittlungsergebnisse über den Täter mitgeteilt. Demnach hat sich der 24-Jährige für gewalttätige Ideologien interessiert. Ob sie für die Tat ausschlaggebend gewesen seien, werde noch geprüft, hieß es. Der Polizeichef von Dayton sagte gestern Abend, der Schütze habe nachweislich das Ziel gehabt, viele Menschen zu töten. Weiter hieß es, nach bisherigen Erkenntnissen sei die Tat nicht rassistisch motiviert gewesen.“

Dieser Text ist mal wieder ein Schulbeispiel von Nachrichtenmanipulation:

Das FBI hat nämlich gestern ausdrücklich mitgeteilt, dass es im Falle Dayton-Attentat von „domestic Terrorism“ ausgeht. Die verstörenden Schlüsselworte „Terror“ und „Terrorismus“ unterschlägt der DLF (ganz anders übrigens im Falle El Paso)

Die Aussage, die Tat sei „nicht rassistisch motiviert“ gewesen, wurde übrigens vom FBI, nicht vom Polizeichef von Dayton getroffen. Warum ordnet der DLF dies so missverständlich zu? Oder ging es darum, das Reizwort noch geschwind an das Ende der Meldung zu platzieren, wo es besonders gut ein Erinnerung bleibt?

Die Selbstbezeichnung des Attentäters als „Linker“ und „Antifa“-Unterstützer wird nach wie vor nicht erwähnt.

Die Hörer erfahren eben „alles von Relevanz“, wie der DLF in seiner Werbung so schön schreibt.

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