Pressemarkt schrumpft drastisch

Es gibt sie auch im neuen Jahr 2020 noch – die guten Nachrichten. Unsere „Freunde“ von der Lücken- und Lügenpresse haben wieder einmal bewiesen, dass sie mit ihrem Geschwätz die Leser nicht mehr erreichen. Sie wissen zwar alles besser, aber keiner von ihnen weiß ein Mittel gegen den Leserschwund. Der Pressedienst „Heute im Bundestag“ stellt in am 9. Januar 2020 in einem Artikel über den Bericht der Bundesnetzagentur zum Postwesen trocken fest: „Rückgänge verzeichneten die Tages- und Wochenzeitungen: Die Zahl der Sendungen ist 2018 auf 1,7 Milliarden gesunken, ein Minus von 3,8 Prozent. Aufgrund der Entwicklungen der Vorjahre und der zunehmenden Verdrängung von Printmedien werde auch weiterhin ein Rückgang erwartet.“

Wir haben jetzt mal in einen älteren Bericht der Bundesnetzagentur für 2012/2013 geschaut. Darin heißt es: „Die Sendungsmengen im Bereich adressierter Zeitungen und Zeitschriften, bestehend aus abonnierten Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen sowie abonnierten Zeitschriften und Mitgliedermagazinen, sanken von 10,9 Mrd. im Jahr 2011 auf 10,6 Mrd. in 2012. Dabei ging sowohl die beförderte Menge der abonnierten Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen als auch die der abonnierten Zeitschriften und Mitgliedermagazine zurück: von 4,3 bzw. 6,6 Mrd. Stück in 2011 auf 4,2 bzw. 6,4 Mrd. Stück in 2012.

Das heißt: Tages- und Wochenzeitungen haben seit 2012 etwa zwei Drittel ihrer über die Post ausgelieferten Abos verloren.

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