Trump hat Schuld – immer

Der deutsche Qualitätsjournalist zeichnet sich durch sein festbetoniertes Weltbild aus. Die Grünen, Merkel und die EU sind die Guten, Kohle, Öl, Autoindustrie, Trump, Putin und die AfD (Liste ist beliebig verlängerbar) sind Teil des Reiches des Bösen, das es immer und überall mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Ein besonderer Vertreter dieser Art ist Ulrich Ladurner, der seit zwei Jahrzehnten für „Die Zeit“ schreibt. Diesem Ladurner ist es gelungen, auf zeit.de in einem einzigen Satz den wahren Schuldigen für die komplizierten Verhältnisse im Nahen und Mittleren Osten auszumachen. Es ist – wen wundert’s – der amerikanische Präsident Donald Trump (trotz aller Berichte deutscher Medien über Amtsenthebungsverfahren scheint er immer noch im Amt zu sein). Ladurner schafft Analyse und Schlussfolgerung der aktuellen Nahost-Probleme in nur einem Satz:

„Ohne die Tötung des iranischen Generals hätte es keine Racheschwüre aus Teheran, keinen Raketenbeschuss der amerikanischen Militärbasis und keinen (versehentlichen) Abschuss der Passagiermaschine gegeben.“

Für diese analytische Kraft und seine Haltung schlagen wir Ladurner für den Karl Eduard von Schnitzler-Preis für Qualitätsjournalismus vor.

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