Straßengewalt: Wie Rot-Grün Fakten ausblendet

Das links-grüne Berlin hat seit dem vergangenen Samstag ein echtes Problem: Denn die zehntausenden Bürger, die sich für Freiheit und gegen überzogene Corona-Maßnahmen ganz im Sinne des Grundgesetzes friedlich versammelten, waren einfach nur – friedlich. Sie waren nicht „weitgehend friedlich“, wie die linke Hauptstadtpresse gerne linksextreme Gewalt-Demos von Kreuzberg bis Portland, bei denen Polizisten verletzt werden, umschreibt, nein: einfach nur friedlich. Dies stand zugleich in hartem Kontrast zu einer gewalttätigen linksextremen Demo in Berlin-Neukölln am gleichen Tage abends, bei der Polizeibeamte angegriffen und Feuer gelegt wurden.

Interessant ist nun zu beobachten, wie die Spitze der Berliner Polizei, die erkennbar vom Innensenator politisiert wurde, mit diesen Sachverhalten umgeht. Das erste Mal meldet sie auf Twitter in der Nacht zum 2. August 18 verletzte Polizisten. Aber sie sagt nicht, bei welchen konkreten Anlässen und Demos die Beamten verletzt wurden, sondern fasst alles pauschal unter dem Hashtag #b0108 zusammen – an jenem Wochenende waren über 50 Versammlungen im ganzen Stadtgebiet angemeldet. Und sie kündigt eine Bilanz-Pressemitteilung für den Sonntag an. Bis dahin bleibt alles im Vagen – vor allem die entscheidende Frage, wie viele Beamte in Neukölln und wie viele Beamte bei der 20.000-Teilnehmer-Demo in Tiergarten verletzt wurden, bleibt in der Schwebe.

Am Sonntag kommt dann endlich die Bilanz-Pressemitteilung der Berliner Polizei. Darin wird ausführlich das Einsatzgeschehen bei der Corona-Demo beschrieben – von verletzten Polizisten ist dort kein Wort zu lesen. Danach werden die – erkennbar lebensgefährlichen – Einsätze in Neukölln nachgezeichnet und mehrere Verletzungen von Beamten dokumentiert. Interessant ist, dass diese Polizei-Meldung nicht vom senatsoffiziellen Portal berlin.de übernommen wird.

Statt dessen wird dort am Montag morgen eine Meldung verbreitet unter dem Titel „45 Polizisten bei Demonstrationen in Berlin verletzt“. Bemerkenswert hier: Der Leser erfährt mit keinem Wort, dass es in Neukölln und Prenzlauer Berg heftige Jagdszenen, Barrikadenbau und Straßenkämpfe gab, er liest nur von „Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei“. Die Corona-Demo wird ausführlichst erwähnt, dazu heißt es dann: „Ob auch bei diesen Einsätzen Polizisten verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen.“

Sagen wir es mal so: Wenn auf der Corona-Demo auch nur eine einzige Flasche geflogen oder ein Böller gezündet worden wäre, wenn nur ein einziger Teilnehmer wegen Körperverletzung festgenommen worden oder ein Polizist zu Boden gegangen wäre – wir wüssten es längst. Aber da hier, an diesem Wochenende in Berlin, die direkt vergleichbare Diskrepanz zwischen einer von der Politik beschimpften friedlichen und einer von der Politik ignorierten gewalttätigen Demo so augenfällig ist, werden die offen daliegenden Fakten einfach ausgeblendet. Wie würde Orwells Großer Bruder heute sagen: „Ich bin ein Berliner.“

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