Der Dank der Nutte

Jahrelang oder jahrzehntelang hatte der politisch-mediale Komplex gegen konservative Reste in der CDU gekämpft, um Prostitution zu legalisieren. Die totale Freigabe der Prostitution und homosexueller Praktiken sowie ein geschicktes Operieren pädophiler Netzwerke sollten die deutsche Gesellschaft endlich in eine promiskuitive Gesellschaft umwandeln. Diese Operation ist weitgehend gelungen, Familien und unter ihrem Schutz aufwachsende Kinder sind nicht mehr die Säulen des Staates, sondern eine dem Niedergang preisgegebene Randerscheinung im vielfältigen, toleranten und verfallenden Deutschland dieser Tage.

Da passt es nicht in das vielfältige und tolerante Bild der Zivilgesellschaft, dass eine Prostituierte oder ehemalige Prostituierte ausgerechnet auf der Liste der „Alternative für Deutschland“ (AfD) für den Landtag in Nordrhein-Westfalen kandidiert. Hätte sie auf der Liste der Grünen oder der Linken kandidiert, wäre sie von einer Talkshow zur anderen gereicht worden und hätte ihre Lebenserfahrungen ins Mikrofon hauchen dürfen, während die GEZ-finanzierte Kamera ihr bis kurz vor den Ausschnitt gefahren wäre. Es wäre ein Hype gemacht worden wie um dieses türkische Pornomodel, das seine mäßigen schauspielerischen Fähigkeiten schließlich sogar im ARD-Tatort bekleidet darbieten durfte. Aber die Nutte ging zur falschen Partei und zeigte damit Undankbarkeit, wo der politisch-mediale Komplex Dank und Solidarität erwartet hatte.

Nur deshalb fiel das qualitätsjournalistische Recherche-Netzwerk „Correctiv“, das übrigens von Bundesregierung und CDU-naher Konrad-Adenauer-Stiftung mitfinanziert wird, mit rattenhafter Wut über die AfD-Kandidatin her und schrieb von einem „Sex-Skandal“ – was in der verqueren linken Logik der Correctiv-Autoren wohl einer sein muss, weil die AfD für ein „völkisches Familienbild“ stehe und sich als“Saubermann-Partei“ darstelle. In einer Twitter-Eigenwerbung von Correctiv hieß es: „Wir enthüllen Sex-Skandal bei der AfD-NRW. Spitzenfrau der Rechtspopulisten vermietete ihren Körper übers Internet.“ Das haben diese Qualitätsjournalisten tatsächlich von sich gegeben und sind damit ernsthafte Anwärter auf den Eduard-von-Schnitzler-Preis für Qualitätsjournalismus. Die Laudatio bei der Preisverleihung könnte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) halten. Der mag die AfD auch nicht und bringt dies in Wort und Tat regelmäßig zum Ausdruck.

Die AfD-Kandidatin hat jetzt einen Vorgeschmack bekommen, was es heißt, in schlechte Gesellschaft zu geraten.

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Grüne investieren in Kohle, Öl und VW

Die grüne Dopppelmoral und das Phärisäertum dieser angeblichen Umweltpartei sind kaum noch zu überbieten. Zu den grünen Spitzen-Pharisäern gehört Gerhard Schick, der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion. Zusammen mit Annalena Baerbock, der Sprecherin für Klimapolitik in der Grünen-Bundestagsfraktion, ließ Schick in der Frankfurter Rundschau einen Namensartikel mit der Überschrift „Nachhaltigkeit fördern“ veröffentlichen. Darin werden Bund, Länder und Versicherungen aufgerufen, nur noch in nachhaltige Investments Geld zu investieren. Das heißt im Neusprech Orwellscher Art „Divestment“. Der Klimaschutz dürfe nicht nur im Energie-, Verkehrs- und Agrarbereich stattfinden: „Es ist auch höchste Zeit für die Finanzwende.“

Immer noch werde zu viel Geld in den fossilen Sektor investiert, klagen die beiden Grünen, 2015 seien das 900 Milliarden Dollar gewesen. Da viele Sparer und Investoren für Pensionsfonds nicht wüssten, was die Unternehmen genau machen würden, in die sie investieren, müsse mehr Transparenz her. Schick und Baerbock halten Investoren offensichtlich für doof, wenn sie schreiben: „Ob mit den eigenen Renten- und Pensionsfonds in Kohlekraftwerke, in die Pornoindustrie oder in Rüstung investiert wird, weiß eigentlich niemand so recht.“ Wenn das so wäre, gehörten die Investitionsentscheider sofort gefeuert, da sie nicht wissen, wohin sie das Geld der Versicherten pumpen.

Doch im Gegenteil: Sie wissen es ganz genau. Und Tatsache ist, dass Divestment nichts bringt. So richtig lukrativ sind Investitionen in Rohstoffe wie Kohle, Öl, in Tabak, Alkohol, Uranförderung und Rüstung. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen des Pensionsfonds des Landes-Baden-Württemberg, einem Bundesland, das von Schicks und Baerbocks grünen Parteifreunden mit Winfried Kretschmann an der Spitze regiert wird. Vom Fondsvolumen in Höhe von zwei Milliarden Euro sind 190 Millionen (fast zehn Prozent) in Firmen wie Shell, Total und Statoil investiert – für Grüne, die 2030 Verbrennungsmotoren verbieten wollen, müssen diese Unternehmen Teufelszeug sein. Aber Geld aus Baden-Württemberg steckt auch in Volkswagen, einem Unternehmen, das Abgaswerte manipulierte. Während die Grünen im Bundestag einen Untersuchungsausschuss zum Abgasaffäre durchsetzten, ließ die grüne Landesregierung VW-Anleihen zeichnen. Das ist keine Politik mehr, sondern geschmacklos. Es kann einem bei diesen grünen Typen nur noch speiübel werden.

Aber die Heuchelei wird noch größer: Selbst in Bergbaukonzerne wie Rio Tinto (Kohle, Gold) ließ die grüne Landesregierung Geld investieren, und auch Tabak- und Alkoholproduzenten erhielten Geld. In Chemiekonzerne wie Bayer wurde genauso investiert wie in den umstrittenen Nahrungsmittelkonzern Nestle. Ein Blick auf die von grünen Aufsichtsräten mitkontrollierte Landesbank-Baden-Württemberg soll das Bild abrunden: Dort werden regelmäßig höchst riskante Finanzprodukte entwickelt und vertrieben, deren Verbot der Pharisäer Schick genauso regelmäßig fordert.

Zusammen mit Baerbock verlangt Schick, dass Beamtenpensionsfonds raus „aus Kohle, Öl und Gas“ sollen. Tabak, Alkohol und Rüstung haben die grünen Eiferer wohl vergessen. Investitionsrichtlinien sollen neben „Stabilität und Rendite auch Nachhaltigkeit als gleichberechtigtes Kriterium enthalten“. Diese Kriterien sollen auch für die staatlich geförderte Altersvorsorge gelten.

Wenn das schon länger gegolten hätte, wäre viel Geld von Beamtenfonds und kleinen Sparern an grüne Betrüger wie Solarworld, Prokon oder KTG Agrar geflossen – und verloren gewesen. Die Divestment-Orientierung führt direkt in eine ökologische Konkurswelle. Die nächste Blase am Finanzmarkt wird grün. Und sie wird auch große Unternehmen wie die Deutsche Bank treffen, die jetzt voll auf Divestment machen. So verzichtet die Deutsche Bank auf Kreditengagements im Kohlesektor. Sie wird damit auch stärker in den Nachhaltigkeitssektor gedrängt und beim Platzen der Blase endgültig zum Sanierungsfall.

Wenn die Blase platzt, werden Schick und Baerbock vermutlich unauffindbar sein und sich auf ihre Bundestags-Pensionen freuen.

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Wieder ein Stück Freiheit weg

Wieder ist ein Stück Freiheit in Deutschland abgeräumt worden. Die Berliner Blockparteien schafften am Donnerstag, den 27. April 2017, im Bundestag in gewohnter Eintracht das steuerliche Bankgeheimnis ab. Den Raffkes im Reichstag entkommt jetzt niemand mehr, der noch auf einem deutschen Bankkonto ein kleines oder großes Guthaben haben sollte. Ein CDU-Hinterbänkler namens Mathias Middelberg konnte sich in der Debatte kaum noch beherrschen vor Vorfreude, dass der so genannte automatische Informationsaustausch mit rund 100 Staaten kommen wird. Dann bekommt die Berliner Räuberbande endlich Einblick in jedes, aber wirklich jedes Konto, das ein Deutscher in einem dieser 100 Länder eröffnet haben könnte.

In einem freien Land mit freien Menschen geht es den Staat nichts an, wer was und wie viel besitzt. Dass Finanzbeamte jetzt anlasslos in allen Konten herumschnüffeln können, zeigt den Verfall von Recht, Sitte und Moral in diesem Land.

Der Bundestag war sich wieder einmal einig, von der außerparlamentarischen Opposition FDP und AfD war nichts zu vernehmen, und auch Lügenpresse hielt (wenigstens bis zum Abend des 27.4.17) wohlwollend still. Allenfalls ein paar Finanzportale im Internet brachten Meldungen.

Das Schweigen der deutschen Lämmer auf dem Weg zum Metzger durchbrach nur der Genossenschaftsverband Bayern, die Dachorganisation der Volks- und Raiffeisenbanken im Freistaat. Dessen Präsident Jürgen Gros kommentierte: „Das Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Bank leidet enorm, wenn ohne seine Kenntnis massenhaft Daten vom Fiskus abgefragt werden.“

In der Berliner „Herrschaft des Unrechts“ (der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer) zählen aber Rechtsstaatsprinzipien nichts mehr. Zu diesen Prinzipien gehörte einst, dass jede Überwachung durch den Staat verdachtsbezogen sein muss. „Die Steuerbehörden können künftig nach Gutdünken uneingeschränkt Kundendaten durchforsten. Das ist ein weiterer Schritt hin zum gläsernen Bürger“, so Gros.

Weitere Schritte werden folgen: Die Verschwiegenheitspflicht von Steuerberatern und Rechtsanwälten dürfte als nächstes zur Disposition stehen, die Unschuldsvermutung ist ohnehein kaum noch was wert. Die Freiheit stirbt in Deutschland. Warum stehen seine Bewohner nicht auf?

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Wilhelmshaven: Nur der Tod ist noch deutsch

Auf focus.de darf man zuweilen dabei zuschauen, wie systemhörige Journalisten offensichtliche, politisch unangenehme Sachverhalte und Probleme einfach „übersehen“, ausblenden oder durch Lüge ins Gegenteil verdrehen. Aktuelles Beispiel ist ein „Bericht“, der im Nachgang zur aktuellen, katastrophalen Kriminal-Statistik des Bundeskriminalamtes versucht, den Blick auf eine „kleine Stadt“ zu lenken, die „deutsche Gewalthauptstadt“ geworden sei: Wilhelmshaven. Mit 658 Gewaltdelikten pro 100.000 Einwohnern liegt die Stadt an der Spitze. Zum Vergleich: In Berlin sind es 463 und in München 269.

Mit großen, staunenden Augen fragt sich nun der Autor: „Wer nach den Ursachen für diese Zahlen fragt, bekommt wenig klare Antworten, mehr Andeutungen und Versuche einer Erklärung.“

Das ist ja ein dolles Ding. Dabei gibt es einen ersten Hinweis für den aufmerksamen Leser schon zu Beginn des Textes: Die Stadt ist nämlich erst seit zwei Jahren auf diesem deutschen Spitzenplatz…. Was kann denn da nur passiert sein?

Nun, jeder ahnt es – aber der „Focus“-Schreiber will es offenbar nicht so genau wissen und lässt den Bürgermeister schwurbeln: „Die Sozialstruktur, die auch durch die zwar rückläufige, aber immer noch verhältnismäßig hohe Arbeitslosigkeit gezeichnet ist, sowie der Einfluss durch die Zuwanderung von Flüchtlingen werden sicherlich weitere Gründe dieses vielschichtigen Problems sein.“ Und: „Er lässt offen, inwiefern Flüchtlinge tatsächlich für den unrühmlichen Spitzenplatz der Stadt verantwortlich sind.“

Dabei wäre eine Annäherung an die Fakten garnicht sooo schwer. Die Stadt selbst hat nämlich erst vor wenigen Wochen eine Statistik über ihre 79.000 Einwohner veröffentlicht. Demnach haben inzwischen 20 Prozent der Einwohner einen „Migrationshintergrund“: 8,5 Prozent sind Ausländer, 6,2 Prozent Eingebürgerte, 6,1 Prozent Aussiedler. Von den Eingebürgerten sind ein Großteil Türken. Von den 6.710 Ausländern kommen 1.700 aus Asien (= Syrien, Irak etc.) und – das ist schon stark – 1.046 sind „staatenlos“ bzw. mit „ungeklärter Herkunft“. Das heißt: In dem Städtchen mit seinen 79.000 Einwohnern leben allein 1.000 Menschen, die sich ohne Papiere und somit ohne rechtliche Grundlage illegal hierzulande aufhalten. Dazu kommen 768 Syrer, 488 Türken, auch hunderte Osteuropäer. Die 73 Niederländer dürften das geringste Problem darstellen.

Im Jahr 2005, vor elf Jahren, sah es in Wilhelmshaven noch ganz anders aus: Damals lebten dort noch 87.800 Menschen, der Ausländeranteil betrug 4,6 Prozent, absolut waren es 3.790. Innerhalb eines guten Jahrzehnts hat sich allein der Ausländeranteil beinahe verdoppelt, die absolute Zahl ist um 177 Prozent gestiegen. „Besonders in der Innenstadt gebe es soziale Brennpunkte, die der Kommune Sorgen bereiten“, raunt der „Focus“-Reporter – und schreibt leider nicht, wer in diesen Zonen, die für normale Bürger längst zu No-Go-Areas geworden sind, haust und agiert.

Die frohe, bunte Zukunft Wilhelmshavens ist übrigens auch schon absehbar: 18 Prozent der Zuziehenden kommen aus dem Ausland. Und während Ausländer 8,5 Prozent Anteil an der Bevölkerung stellen, sind 14,2 Prozent aller Neugeborenen Ausländer. In einer Schlüsselzahl stehen allerdings die Einheimischen unangefochten auf Platz 1: 98 Prozent der Sterbefälle sind Deutsche.

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Lügenpresse reloaded: Der Auflagenverfall geht weiter

Für die deutsche Lücken- oder Lügenpresse begann das Jahr 2017 so, wie 2016 endete: Die Auflagen fallen in schnellem Tempo weiter. Wunderbar. Es sind drei Faktoren, die hier zusammentreffen:

1. Es gibt viel zu wenig junge Deutsche, die Zeitungen oder Zeitschriften noch lesen und für Auflagenstabilität sorgen könnten. Und die, die noch nicht so lange bei uns leben, können kein deutsch. Basta.

2. Deutschland ist ein merkwürdiges Land, dessen Bürger zu Tausenden auf die Straße gehen, um gegen die Opposition zu demonstrieren. Deutschlands Journalisten sehen ihre Hauptaufgabe darin, Artikel gegen die Opposition zu schreiben. Das gefällt immer weniger Leuten, die mit offenen Augen durchs Land ziehen, überall Verfall und Lethargie vorfinden und sich wundern, warum die Regierung nicht dafür von den Medien kritisiert wird.

3. Die Technik spielt eine wichtige Rolle. Mit Zeitungen und Zeitschriften verhält es sich wie mit der Postkutsche: Die letzte Kutsche war die beste, die jemals gebaut worden war. Aber die Technik war einfach am Ende. Im (tatsächlich noch gedruckten) Magazin der Frankfurter Börse war kürzlich ein Beitrag über den amerikanischen Serienkanal „Netflix“ zu lesen, wo man für eine Flatrate per Internet Serien und Filme empfangen kann. „Netflix“ entstand als Ein-Mann-Betrieb. Der Gründer hatte sich über Strafgebühren in seiner Videothek geärgert und kurzerhand einen Postversand für Filme aufgemacht, bei dem die Kunden die Filme so lange behalten konnten, wie sie wollten. Wenige Jahre später war Netflix größter Kunde der US-Post, heute hat das Internet-Angebot 100 Millionen Abonnenten weltweit. Zum Vergleich: Von allen deutschen Garagenfirmen (Startups) hat es nur der Schuhversand Zalando zu einer bemerkenswerten Größe gebracht, verdient hat die Holding von Zalando noch nichts.

Das Frankfurter Börse Magazin zitiert eine amerikanische Studie von „Business Insider“ über die Nutzung von Medien durch die Konsumenten in den USA zwischen 2011 und 2015. Während der Anteil des Fernsehens von 41 auf 35 Prozent schrumpfte, Radio von 14 auf zwölf Prozent verlor und Print von 6,6 auf 2,9 Prozent einbrach, konnten digitale Medieninhalte über das Internet ihren Anteil von 30 auf über 43 Prozent steigern. Je jünger die Nutzer, desto höher der Anteil der digitalen Nutzung. Business Insider kommt zu dem Schluss: „In den vergangenen 20 Jahren hat das Internet den Printbereich zerstört, in den kommenden 20 Jahren wird es das TV zerstören.“ Na hoffentlich haben die recht.

Unsere Freunde von der Lügenpresse haben was mit Zalando gemein: Sie werden auch bald nichts mehr verdienen. April ist immer der Monat, in dem die Auflagenzahlen des ersten Quartals eines Jahres von der unabhängigen Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) festgestellt und veröffentlicht werden. Wir nennen nur die harten Auflagenzahlen Einzelverkauf und Abonnements, Vergleichswert ist das erste Quartal 2016. Einen ersten Einblick in die ivw-Daten nahm der Branchendienst meedia.de und stellte in einer „Blitz-Analyse“ erschrocken fest: „Kiosk-Zeitschriften verlieren 7,5 Prozent ihrer harten Auflage.“ An Tankstellen und Kiosken machte das Minus bis zu zehn Prozent aus, und wer mit offenen Augen durch das Land zieht, wird genug Tankstellen finden, in denen es keine Zeitungen mehr gibt.

Wenden wir uns den Flaggschiffen der Lügenpresse zu: Der Spiegel verliert erfreuliche 2,8 Prozent (16.482 Exemplare) und fällt auf 582.622 Stück. Der Stern verliert aber noch mehr (8,1 Prozent auf 370.617). Focus verliert angeblich nur 1,2 Prozent auf 235.096 und glich laut meedia.de Verluste durch den höheren Absatz von E-Papers, also von elektronischen Abos, aus. Dieses Phänomen begegnet uns auch beim Handelsblatt, einer in Empfangsräumen von Unternehmen vergammelnden Zeitung, die als Dekoration dient oder deren Abbestellung vergessen wurde. Es gibt Gerüchte, dass diese E-Paper-Zahlen von vielen Verlagen gefakt werden, was nicht weiter wundert: Wer bei den Inhalten fälscht, wird keine Hemmungen haben, auch die Auflagenzahlen zu manipulieren. Und irgendwie passt es zu dem ganzen Lügensystem, dass eine Kochrezeptezeitschrift mit dem Titel „Mein Zaubertopf“ der deutsche Auflagen-Shootingstar des Jahres 2017 ist.

Springers BILD-Zeitung wächst schon lange nicht mehr. Hier wird der Verfall dramatisch. BILD verliert 194.856 Exemplare (minus 10,7 Prozent)und hat noch 1,62 Millionen. Die Millionengrenze rückt näher und wird hoffentlich bis Jahresende 2017 erreicht werden. Die Prantl-Prawda „Süddeutsche“ macht 3,2 Prozent miese und hat nur noch 305.035. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die letzte deutsche Tageszeitung, die mitunter Oppositionsansichten wiedergibt, verliert 6,4 Prozent (noch 204.013 Stück). Die WELT hat nicht einmal mehr die Hälfte dieser Auflage (92.271 Stück – minus 2,8 Prozent). Das Handelsblatt verliert angeblich nur 518 Exemplare (minus 0,6 Prozent) und kommt dank E-Papers auf 88.824 Exemplare. Erfreulich runter geht es auch bei der regierungsnahen Berliner „Tageszeitung“, die 4,8 Prozent verliert und mit 43.905 Exemplaren schon nicht mehr lebensfähig ist.

Ein wahrer Grund zur Freude ist die Entwicklung der Wochenblätter: Bild am Sonntag verliert 10,9 Prozent (104.734) und hat noch 859.052 Stück. Die Welt am Sonntag fällt mit minus 10,1 Prozent ebenfalls in sich zusammen (noch 233.377 Exemplare). Der Sonntagsvertrieb ist sehr kostenintensiv. Das rechnet sich bald nicht mehr, Herr Döpfner. Wenn der nach den Samwer-Brüdern (Zalando) größte Hochstapler von Berlin zum Konkursrichter gehen muss, wären wir gerne dabei. Unser Finanztipp: Finger weg von Springer-Aktien!

Die Zeit, das Langweiler-Blatt für die gehobenen grünen Stände, hat endlich auch Fahrt auf der abschüssigen Bahn aufgenommen. Lange hat es gedauert, aber minus 2,7 Prozent (minus 11.401) sind schon recht ansehnlich. Die harte Auflage beträgt jetzt noch 413.126 Stück. Die FAZ-Sonntagszeitung wird mit einem Verlust von 4,5 Prozent (minus 9.912) bald in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sein. Bis dahin werden noch 211.373 Stück abgesetzt.

„Der Freitag“, das ideologiezerfressene Lügenprodukt von Jakob Augstein, will ein Plus von 18,4 Prozent erzielt haben, 3.285 Exemplare mehr verkauft und 21.108 Stück abgesetzt haben. Wenn da mal nicht Augstein junior durch die Lande fährt und sein Blatt an den Kiosken aufkauft, um endlich in die Nähe der Auflage der rechten Jungen Freiheit zu kommen. Das konservative Blatt aus Berlin steigert seine Auflage um 5,1 Prozent (plus 1.163) und kommt auf eine harte Auflage von 24.146 Stück.

Der Wahrheit eine Gasse!

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Stephan-Andreas Casdorff – Flaggschiff der Lückenpresse

Jeden Morgen, so kurz nach fünf Uhr in der Früh, versendet der Chefredakteur des „Tagesspiegel“, Stephan-Andreas Casdorff, eine Mail an seine treuen Leser. Darin wird die „Morgenlage“ aus Sicht der Redaktion umrissen. So auch am 21. April, um 5.01 Uhr. Das war der Morgen nach dem islamistischen Attentat auf eine Polizeistreife auf den Champs-Elysees, das am Vorband kurz nach 21 Uhr ausgeführt worden war.

Wie also beschreibt der Chefredakteur des „Tagesspiegel“ das Geschehene? Nun, so:

Tödlicher Angriff auf Polizisten in Frankreich: Nach einem tödlichen Angriff auf Polizisten mitten in Paris gehen die Sicherheitsbehörden dem Verdacht auf einen terroristischen Anschlag nach. Auf dem Prachtboulevard Champs-Elysees schoss ein Unbekannter in einen Polizeiwagen. Ein Beamter wurde getötet, zwei weitere Polizisten wurden verletzt. Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet. Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte nach einem Krisentreffen im Elysee-Palast, es gebe Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund der Tat. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand.

Es ist einer dieser seltsam geschwurbelten Texte, die links-grüne Medien immer nach solchen „Vorfällen“ oder „Ereignissen“ zu verbreiten pflegen. An diesem Beispiel aber kann man das Handwerk der Nachrichtenmanipulateure besonders schön studieren. Schauen wir genau hin, Satz für Satz:

Tödlicher Angriff auf Polizisten in Frankreich:

Gleich im ersten Satz wird vernebelt. Hätte man auch „Mord“ schreiben können? Zumindest „Attentat“? „Tödlicher Angriff“ ist die Genitiv- und Adjektiv-Sprache jener, die das Hirn des Lesers mit Grammatik beschäftigen wollen, um Sachverhalte verschwinden zu lassen.

Nach einem tödlichen Angriff auf Polizisten mitten in Paris gehen die Sicherheitsbehörden dem Verdacht auf einen terroristischen Anschlag nach.

Netter Versuch. Könnte ja theoretisch auch eine Familienfehde oder ein überschäumender Betriebsausflug gewesen sein… Dabei kommunizierten schon bereits nach zwei Stunden sowohl Polizei als auch Präsident Hollande, dass es sich um einen Terrorangriff gehandelt hatte. Auch dieser Casdorff’sche Satz dient der geistigen Verneblung und Verunklarung: der Leser soll mit (scheinbaren) Alternativszenarien beschäftigt werden – so lange, bis die Wahrheit geschrieben werden muss, die dann aber leider, leider keinen mehr interessiert.

Auf dem Prachtboulevard Champs-Elysees schoss ein Unbekannter in einen Polizeiwagen.

Eine glatte Lüge. Zu dem Zeitpunkt, zu dem Casdorff seine Mail verfasste und versandte, waren wesentliche Eckdaten des Attentäters seit Stunden öffentlich bekannt. Wesentliche Attribute, Alter, sogar seine Vorstrafen und ein früheres Attentat auf Polizisten.

Ein Beamter wurde getötet, zwei weitere Polizisten wurden verletzt.

Sauber vernebelt. Der Attentäter schoss mit einer Maschinenpistole in den Streifenwagen. Die Insassen wurden nicht „getötet“ und „verletzt“. Sie wurden hingerichtet, abgeschlachtet. Da man dies so nicht schreiben kann (warum eigentlich nicht?), schmeißt man lieber scheinneutrale Formulierungs-Watte.

Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet.

Geschickt: beides mal wird „getötet“. Parallelität der Taten und Ereignisse?

Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte nach einem Krisentreffen im Elysee-Palast, es gebe Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund der Tat.

Na, potz Blitz. Der französische Präsident wird doch wohl nicht mehr wissen als Casdorff vom Tagesspiegel (siehe Satz zwei?)

Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand.

Ach nee, jetzt… Wieso das denn?

Wichtig ist auch, was Casdorff alles NICHT in seinem Morning- Briefing schrieb:

1.Eine Touristin wurde von einer Kugel getroffen (gut, das nicht zu erwähnen – könnte es die Bürger doch vermuten lassen, dass da nicht nur „Bullen“, sondern auch ihresgleichen abgeschlachtet werden, was wiederum zu Besorgnis führen könnte).

2. Immerhin verschont er seine Leser mit der Formulierung „39jähriger Franzose“, mit der Medien und Behörden bis in den Donnerstag hinein die Identität des Attentäters verschleierten.

3. Dieser war schon zuvor schon als islamischer Extremist aufgefallen.

4. Der „Islamische Staat“ hat die Tat für sich reklamiert, er lobt seinen Kämpfer „Abu Yousif“.

Also: Bei „Tagesspiegel“-Lektüre immer schön aufpassen. Das Flaggschiff der Lückenpresse segelt auch frühmorgens schon kräftig mit, wenn es darum geht, die Bürger einzulullen.

Mehr zu Casdorff hier

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Erschütterungswellen aus der Türkei

Der Ausgang des Referendums in der Türkei kann in seiner desaströsen Wirkung auf das rot-grün-schwarze System gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nach Brexit, den österreichischen Präsidentschaftswahlen und der Wahl Donald Trumps hat das Wahlergebnis vom Sonntag eine verheerende Wirkung auf die vom politisch-medialen Komplex nur noch mühsam verteidigten Narrative des Multikulti und der Staatsauflösung. Die ersten drei Ereignisse signalisiertem dem wachen Bürger, dass es tatsächlich auch anders geht, dass die Merkel-Obama-Junckers-Draghi-Politik eben nicht „alternativlos“, sondern sehr wohl auch abwählbar ist. Allein, dass diese reale Möglichkeit von „Alternativen“ überhaupt in die Nachrichten und damit in die Hirne und Diskussionen der Bürger dringen konnte, ist fatal für die herrschende Klasse.

Das Türkei-Referendum aber ist – unter anderen Vorzeichen – ein weiterer, schwerer Schlag für die antideutsche Politikerkaste, die am Narrensaum der Altmaiers, Göring-Eckhardts, Merkels, Bedford-Strohms, Bsirkses und Schulzens so emsig an der Abschaffung des Landes, seiner Identität und seines Volkes arbeitet.

Denn die Türken haben am Sonntag gleich mehrere Erschütterungswellen los getreten:
1. Der Türkei ist Europa egal. Das ganze Betrittsgetue fand, wie jeder seit Jahren weiß, ohne wirkliche gemeinsame Wertegrundlage statt.

2. Eine liberale Gesellschaft macht aus islamischen Nationalisten eben keine liberalen Bürger. Sondern, im Gegenteil: Sie lässt ihnen die Räume, um noch radikaler und nationalistischer zu werden, als ihre Landsleute zuhause. Aufgehetzt durch deutsch finanzierte DITIB-Hetzer, Imame und Politiker führte dies dazu, dass fast zwei Drittel der hier wahlberechtigten Türken für Erdogans Präsidialdiktatur stimmten.

3. Die Integration ist nicht gescheitert – da sie von den Deutschen nie wirklich eingefordert wurde. Statt dessen warfen sie mit doppelten Staatsbürgerschaften, Opferkult und Sonderregelungen alles über Bord, was in der türkischen Community die Liberalen Demokraten hätte stärken können.

4. Der rot-grüne Multikulti-Wahn ist nun final ad absurdum geführt. Claudia Roth liebt die Türkei, Deutschland hasst sie. Die Quittung dafür lebt millionenfach in Dortmund, Köln, Stuttgart und Berlin.

5. Offenbar wird nun, dass der von der Merkel-Regierung los getretene, millionenfache illegale Zustrom von Ausländern nur auf der Basis eines Abkommens mit einem Regime eingedämmt wird, das politisch eigentlich nicht satisfaktionsfähig ist.

6. Deutsche und Europäer beginnen, wieder in den Kategorien von Nationen, Völkern und Kulturen zu denken und zu handeln. Das ist gut so.

Diese Punkte sind vom medialen Mainstream als gefährlich erkannt worden – und genau deshalb werden Sie, liebe Bürger, in den nächsten Wochen kaum etwas dazu lesen und hören können. Achten Sie doch mal darauf:

Erfolgt eine Absage der EU-Beitrittsverhandlungen? Werden wir DITIB-Funktionären das Handwerk legen und Imame zwingen, auf Deutsch zu predigen? Wird die doppelte Staatsbürgerschaft endlich wieder abgeschafft? Wird ein einziger Grüner sich zur Lebenslüge „Multikulti“ äußern? Wird Merkels Türkei-Deal grundsätzlich in Frage gestellt? Wird die Verteufelung von Bürgern, die in den Kategorien Volk, Nation und Vaterland denken, aufhören?

Wir tippen ganz feste darauf, dass wir statt dessen hunderte Reportagen aus der Türkei, Interviews mit dortigen randständigen linken Oppositionellen und hierzulande ganz viele „Jetzt-erst-recht“-Freundschafts-Demos und -Leitartikel werden ertragen müssen. Und natürlich, gaaaanz wichtig: „Man muss zur Kenntnis nehmen, dass die fehlende Willkommenskultur dazu beigetragen hat, dass selbst Menschen, die ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht haben, die hier geboren sind, sich dennoch fremd fühlen. Man sollte über neue Bemühungen zur Integration nachdenken.“ (H. Kazim, SPON-Ausländerspezialist).

Womit wir endlich wieder am Ausgangspunkt allen, allen Übels wären:

Deutschland ist schuld.

Selbst am Ergebnis eines Referendums von 80 Millionen Türken.

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