Ländliche Wahrheiten zur Energiewende

Auf dem Lande ist die Wahrheit oft besser zu finden als im politisch vernebelten Berlin. Beim Blättern in einer älteren Ausgabe des „Landwirtschaftlichen Wochenblatts“ (ja, so was gibt‘s noch) aus dem letzten Jahr fiel ein Leserbrief von Hendrik S. aus Everswinkel bei Münster auf, in dem dieser in wenigen Sätzen die Ergebnisse der Merkel-Politik auf dem Gebiet Energie bewertet. Seinen erschütternden Befund geben wir hier in Auszügen wieder:

„Windkraft an Land hat im letzten Jahr (gemeint ist 2015) 1.768 Betriebsstunden geschafft, Solarkraft 941 Stunden (Anmerkung: Ein Jahr hat 8.760 Stunden). Der Wind hat häufig in Bedarfszeiten nicht geweht. Im Gegenteil – bei hohem Windanfall musste Strom mit Geldzugabe abgesetzt werden, also ein Minusgeschäft. Auch bei einer Verfünffachung der Stromkapazitäten an Land wird dieses Problem nicht geringer, sondern größer. Den Windkraftbetreibern an Land sind im letzten Jahr 5,337 Milliarden Euro an Vergütung gezahlt worden. Dieser Strom hat an der Börse nur 225,1 Millionen Euro erlöst! Sogar noch weniger als im Jahr vorher (283 Millionen Euro). Der Land-Windstrom ist also nur 4,3 Prozent seines Erlöses wert!

Es muss sofort ein Moratorium her… Wir müssen darüber nachdenken, was wir erreicht haben. Es wurde uns bisher viel versprochen, aber nichts gehalten. Seit 2000 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien verfünffacht. Mit dem Ergebnis keiner CO2-Reduktion.

Der Strompreis für unsere Haushalte ist der höchste in Europa und es ist kein Ende abzusehen. Nach Verbandsmitteilungen fahren mehr als 60 Prozent der Windanlagen keinen Gewinn ein.
Es gibt trotz vollmundiger Aussagen in nächster Zeit keine Möglichkeit, die Energie auch nur einigermaßen wirtschaftlich zu speichern.

Unsere Landschaft ist schon stark zerstört und diese Zerstörung soll dann noch verfünffacht werden.

Wenn Professor Quaschnigg (Anm: ein Berliner Energiewende-Ideologe) behauptet, dass ausreichend Geld vorhanden ist, muss man sich fragen, warum unsere Autobahnen, Brücken usw. in einem dermaßen schlechten Zustand sind. Das Geld kann nur einmal ausgegeben werden, es gibt viele Bereiche, wo es besser eingesetzt werden kann.

Beim Bau der sehr teuren Nord-Süd-Leitungen für Windstrom muss man die Sinnhaftigkeit mal im Zusammenhang mit den wenigen 1.768 Betriebsstunden Windstrom sehen. Für eine zufällige Strommenge wird ein Riesenaufwand von mehreren Milliarden Euro getätigt. Dieser Unsinn muss gestoppt werden.“

Veröffentlicht unter Energiewendemärchen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Zeitungsmarkt wird Wüstenlandschaft

Ach, ist das schön. Man kann bequem zuschauen, wie es mit Lügenpresse den Bach heruntergeht. Aber die Qualitätsjournalisten fälschen, lügen und verdrehen bis zum (nur für sie) bitteren Schluss. Jüngst wurde das Buch „Finis Germania“ von Rolf Peter Sieferle aus politisch-ideologischen Gründen von der Liste der SPIEGEL-Sachbuch-Bestseller genommen. Wie seinerzeit im „Neuen Deutschland“ oder vorher im „Völkischen Beobachter“ findet ganz einfach in der Presse nicht statt, was nicht sein darf.

Die Leser haben ein feines Gespür dafür und sind auf der Flucht vor Lügenpresse, nutzen objektivere Angebote im Internet. Nicht nur in Deutschland. Aus der Schweiz erreicht uns die gute Nachricht, dass die vorletzte Fabrik zur Herstellung von Zeitungspapier Konkurs angemeldet hat. In der gesamten Schweiz, immerhin nicht das kleinste Land, gibt es nur noch einen Hersteller, in ganz Oberitalien gar keinen mehr. Einen Blick in die Zukunft hat Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen geworfen: „Schauen Sie sich die USA an. Der Zeitungsmarkt dort ist eine Wüstenlandschaft.“

Genauso wird es in der Bundesrepublik Deutschland sein. Und es wird nicht mehr lange dauern. Die Zahl der selbstständigen Redaktionen schrumpft, viele Zeitungsseiten werden heute zentral in Berlin oder anderen Großstädten produziert – natürlich vorbei an den Bedürfnissen und Interessen der überwiegend ländlich-kleinstädtischen Leserschaft, die den Fahrrad-Wahn und Auto-Hass der Berliner Qualitätsjournalisten nicht nachvollziehen kann, wenn die nächste größere Einkaufsmöglichkeit 25 Kilometer entfernt liegt und die Bahnlinie bereits vor 20 Jahren eingestellt wurde.

In jüngster Zeit wurde bekannt, dass die Ruhr Nachrichten (Dortmund) die bisher eigenständig durchgeführte Produktion der überregionalen Seiten aufgeben und sich vom benachbarten „Hellweger Anzeiger“ beliefern lassen werden. Auch die Hamburger Morgenpost macht diesen Schritt und lässt ihre Hauptseiten künftig in Berlin produzieren.

Den Auflagenschwund werden diese Maßnahmen nicht stoppen; im Gegenteil erinnern sie an Frontbegradigungen in einem längst verlorenen Krieg. Die Auflagenentwicklung im zweiten Quartal des Jahres 2017 bestätigt dies. Wir hatten zwar gehofft, aber kaum geglaubt, dass die Auflage der BILD-Zeitung in diesem Tempo weiter fällt. Aber die Wünsche wurden wahr: Nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) schrumpfte die Auflage von BILD im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um neun Prozent auf 1,618 Millionen. BILD verlor 160.083 Stück.

In diesem Text werden übrigens nur die Zahlen von Abonnements und Einzelverkauf genannt, da die Verlage bei den anderen Angaben (Bordexemplare etc.) genauso fälschen wie bei den Inhalten ihrer Produkte. Auch die Bild am Sonntag fiel um 8,9 Prozent (minus 86.457) auf gerade noch 882.219 Exemplare. Die hatten mal zwei Millionen! Mit der Welt am Sonntag geht es genauso rapide bergab: Minus 7,5 Prozent bedeutet 18.282 Exemplare weniger: Insgesamt nur noch 226.647 Exemplare. Warum Analysten bei diesen desaströsen Zahlen noch Aktien von Springer empfehlen, bleibt deren Geheimnis. Springer muss schon Immobilien verkaufen. Der Konkurrenz Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geht es mit einem Verlust von 6.666 Exemplaren (minus 3,1 Prozent) und einer verbliebenen Auflage von 211.605 nicht besser.

Die Prantl-Prawda Süddeutsche Zeitung ist mit einem Minus von 5.998 Exemplaren (-2,0 Prozent) endlich unter 300.000 angekommen und zählt noch 299.064 Exemplare. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verliert sogar 6,1 Prozent (-13.486 Stück). Die Welt von Springer fällt um 1,4 Prozent auf 91.883 Exemplare (minus 1.279). Die regierungsnahe taz verliert 1.557 Stück und setzt noch 43.875 Stück ab (minus 3,4 Prozent).

Bei den Zeitschriften sieht es ebenfalls schlecht aus. Besonders heftig erwischt hat es den „stern“, der 20.509 Exemplare verliert, was einem Rückgang um 5,3 Prozent auf 369.761 Stück entspricht. Der Spiegel verliert 4.231 Stück (minus 0,7 Prozent) und hat noch 573.342. Focus, einstmals mit dem Slogan „Fakten, Fakten, Fakten“ angetreten und nun zum Ratgeber für Rückenleiden und Fußpilz-Erkrankungen verkümmert, weist noch kümmerliche 236.800 Exemplare auf (minus 2,1 Prozent oder 5.027 Stück). Die meisten deutschen Regionalblätter verlieren um die vier Prozent, wobei die Boulevard-Blätter (Express, tz, Hamburger Morgenpost usw.) zum Teil doppelt so hohe Verluste ausweisen.

In Berlin geht der dramatische Auflagenrückgang weiter. Springers B.Z. verliert 11,2 Prozent (-10.292) und kommt noch auf 79.865 Stück, gefolgt von der Berliner Zeitung mit 74.273 Stück (minus 5,8 Prozent oder 4.588). Der Berliner Kurier verliert 9,0 Prozent (minus 5.893) und kommt noch auf 59.809. Die Berliner Morgenpost bleibt kleinste Berliner Zeitung mit 56.376 (minus 5.653 oder saftige minus 9,1 Prozent).

Ein gesonderter Blick gilt dem Tagesspiegel und den Zeitungen der Holtzbrinck-Unternehmungen. Dort passiert Wundersames. Der Tagesspiegel gewinnt Auflage. Angeblich. Die Statistik weist aus, dass 582 Exemplare hinzukamen, was einem Plus von 0,6 Prozent auf 92.014 Stück entspricht. Im Informationsdienst meedia.de ist dazu zu lesen: „Der Grund heißt ePaper-Abos. In dieser Rubrik steigerte sich die Zeitung von 8.574 auf 16.300 Exemplare.“ Das ist interessant und führt zu der Frage, warum ausgerechnet die anderen Blätter, die ebenfalls ePapers anbieten, keine entsprechenden Zuwächse haben.

Vielleicht nähert man sich einer Antwort bei der Betrachtung des ebenfalls aus der Holtzbrink-Gruppe stammenden Handelsblatts: Angeblich werden 89.951 Exemplare abgesetzt, was einem leichten Verlust von 410 Stück bzw. 0,5 Prozent entspricht, während alle anderen überregionalen Blätter dicke Verluste einfahren. Dabei ist das Handelsblatt als eine inzwischen extrem wirtschaftsfeindliche Zeitung für den interessierten Leser so gut wie unleserlich. Interessent die Entwicklung der ePapers. Die (in Abos enthalten) stiegen beim Handelsblatt von 30.471 auf 35.759. Alle anderen überregionalen Blätter, die weit höhere Auflagen als das Handelsblatt haben, melden keine entsprechend hohen Zuwächse im digitalen Bereich.

Womit wir zum dritten Holtzbrinck-Objekt kommen, der ZEIT. Die liegt mit 0,3 (plus 1.313) leicht im Plus und kommt auf 413.045 Stück. Auch hier stiegen die ePapiers um sensationelle 8.938 Stück auf 32.181, womit Die Zeit alle anderen Wochenzeitungen in den Schatten stellte. Dass bei allen Holtzbrinck-Objekten diese seltsamen Zuwächse bei ePapers zu verzeichnen sind, meldet meedia.de natürlich nicht.

Kein Wunder: Das Internetportal gehört auch zu Holtzbrinck.

Veröffentlicht unter Qualitätsjournalismus | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Hippie State Deutschland immer unsicherer

Wer mit offenen Augen durch Europa reist, kann eigenartige Entdeckungen machen: In Prag zum Beispiel sind große Gruppen aus Asien kommender Touristen zu sehen, die begeistert alles fotografieren, was sie sehen – und seit Erfindung der Selfie-Stange noch häufiger sich selbst fotografieren. Auch in den baltischen Staaten zeigt sich dieses Bild. Und jetzt wechseln wir nach Berlin: Asiatische Touristengruppen sind dort weitgehend Fehlanzeige. Allenfalls einzelne Besucher aus Asien sind häufiger zu sehen.

Offenbar haben Berichte über Kopftreter, U-Bahn-Schubser, Messerstecher etwa am Alexanderplatz und über No-Go-Areas ihre Wirkung in Asien nicht verfehlt. Angeregt wird die Diskussion jetzt durch ein Sicherheitsranking des „World Economic Forum“, nach dem Finnland das sicherste Land für Reisende ist. Es folgen die Vereinigten Arabischen Emirate und Island. Deutschland sackte in dem regelmäßig veröffentlichten Ranking um 31 Plätze ab und findet sich jetzt auf Platz 51 hinter Polen, Tadschikistan und der Mongolei, aber immerhin noch vor Gambia, Griechenland und der Slowakei.

Noch liegen wir vor Simbabwe (Platz 60), aber es ist wenig tröstlich, dass Frankreich (Platz 67), Italien (Platz 70) und Großbritannien (Platz 78) noch weiter hinter uns liegen. Das „World Economic Forum“ betont aber, der Rückgang an Sicherheit in Deutschland werde durch einen Rückgang der Hotelpreise kompensiert.

Diese Auffassung ist zu bezweifeln. Vielmehr scheint der Rückgang an Sicherheit einen Rückgang der Hotelpreise nach sich zu ziehen. In der Folge nimmt der in Berlin ohnehin schon dominierende Sauftourismus von Europäern zu; kulturbeflissene und gut betuchte Besucher aus Asien bleiben weg, was im dauerbekoksten Hippie State aber schon niemandem mehr auffällt.

Veröffentlicht unter Innere Unsicherheit | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Diesel-Gipfel war Lügen-Gipfel

Nach dem Berliner Diesel-Gipfel hat Lügenpresse Schnappatmung: Abgas- und Dieselexperte Heribert Prantl kriegt sich in der Süddeutschen Zeitung vom 3. August 2017 gar nicht mehr ein: „Von der größten Rückrufaktion in der deutschen Automobilgeschichte ist die Rede. Mag sein, fünf Millionen Autos, großer Bohei. Aber installiert wird nur digitaler Klimbim. Das ist Augenwischerei. Das alles kostet nicht nur nicht viel, es ist auch nicht viel wert“, weiß die Prantl-Prawda schon – lange bevor ein Fahrzeug nachgerüstet wurde. „Kein Wunder, dass auf dem Gipfel, der mit viel Getöse inszeniert wurde, nur Jämmerliches herauskam“ ist auch für die Frankfurter Rundschau klar. „Der real existierenden Autoindustrie müsste man keine Träne nachweinen“, freut sich schon die regierungsnahe „tageszeitung“ und faselt noch was von Arbeitsplätzen.

Immerhin trieb es die Totes-Holz-Abteilung der deutschen Lügenpresse nicht so toll wie das Staatsfernsehen, dessen Energieexperte Jürgen Döschner (ARD) per Twitter erklärt hatte: „Wo drastische Taten fehlen, müssen wenigstens drastische Worte her: Deutsche Automafia vergast jedes Jahr 10.000 Unschuldige“, twitterte der Staatsjournalist. „Vorzeitige Tote durch Stickoxide seit Dieselgate: 19.807“ war an der Wand des Bundesumweltamtes zu lesen – Urheber war eine Lichtinstallation des Ökostromanbieters Greenpeace. Die Abmahnorganisation „Deutsche Umwelthilfe“ stellte ein Auto vor das Gebäude des Bundesverkehrsministeriums in Berlin. „Dieselabgase töten“ war darauf zu lesen.

Fachleute kamen bei dem ganzen Theater um den Dieselmotor übrigens nicht mehr zu Wort (Ausnahme siehe unten). Das erinnert an den Atomausstieg, bei dem viele Pfaffen herumschwätzten, aber kein einziger Atomwissenschaftler mitreden durfte. Oder an den Kohleausstieg, der praktisch ohne jede Debatte in die Tat umgesetzt wurde. Dass die Industriebosse sich verhalten wie Leninsche Idioten und der Autofahrer-Verband ADAC sich als Weichei entpuppt, steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht weiter thematisiert werden.

Es stellen sich ein paar Fragen zu dem ganzen Diesel-Theater. Die wichtigste: Warum findet das Theater nur in Deutschland statt, wie die Neue Zürcher Zeitung schrieb? Dieselfahrzeuge werden auch anderswo gebaut und gefahren. Es gibt nirgendwo Fahrverbote, und es sind Märchenberichte der deutschen Lügenpresse, Großbritannien und Frankreich hätten ein Verbot des Verbrennungsmotors ab 2040 beschlossen. Es handelt sich um Forderungen dortiger Öko-Politiker – mehr nicht.

Warum wird nicht sofort etwas für bessere Luft getan? Es wäre so einfach: 1. Kreuzfahrtschiffe stilllegen. Das dort verbrauchte Schweröl ist eine ökologische Katastrophe. Kreuzfahrten sind zwar schön, aber nicht notwendig. 2. Flugverkehr reduzieren. Das Verbot des Inlandsflugverkehrs wäre ein erster großer Schritt, da alle Inlandsdestinationen auch per Bahn zu erreichen sind. Doch raten Sie mal, wer an Freitagnachmittagen zu Hunderten am Berliner Flughafen anzutreffen ist und nach Hause fliegen will? Richtige Antwort: Unsere Volksvertreter. 3. Lkw-Verkehr einschränken. Biomärkte wären glaubwürdiger, wenn sie ihre Waren von Fahrradkurieren und nicht mehr von Lkw anliefern lassen würden. Lkw haben naturgemäß einen deutlich höheren Schadstoffausstoß als Diesel-Pkw.

„Wenn man heute den Lkw-Verkehr in einer Stadt wie Ulm um etwa ein Drittel reduziert, haben Sie den Schadstoffausstoß der gesamten Pkw-Flotte kompensiert“, sagt der Dresdner Verkehrswissenschaftler Professor Matthias Klingner in einem Interview mit den Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN). Klingner weiter: „Zu den Nutzfahrzeugen gehören dann aber auch die Diesel-Busse. Deshalb hat hier eine Umrüstung auf Elektro-Antriebe in Größenordnungen mehr Einfluss, als das Aussperren einer mehr oder minder großen Zahl an Diesel-Pkw.“

Wir fragen jetzt: Wer ist dafür verantwortlich, dass der Bus-ÖPNV primär mit Dieselfahrzeugen abgewickelt und nicht auf andere Lösungen wie elektrische Straßenbahnen oder O-Busse gesetzt wird? Wer hat den Fernbusmarkt zu Lasten der Bahn liberalisiert, so dass unzählige Diesel-Busse jetzt die Autobahnen verstopfen? Wer hat zugelassen, dass das Bundesunternehmen Deutsche Bahn alle Güterannahmestellen geschlossen, zahlreiche Gleisanschlüsse abgebaut und Strecken stillgelegt hat, so dass der Verkehr von Diesel-Lkw und -Bussen übernommen werden musste? Richtige Antwort in allen Fällen: Politiker – und zwar überwiegend dieselben Typen, die jetzt den Anti-Diesel-Terror veranstalten.

Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, hat aber noch mehr gesagt, und man muss zunächst seine Ausführungen zum Feinstaub lesen, um den Sachverhalt mit den Stickoxiden zu verstehen: „Ein großer Teil der gemessenen Feinstaub-Immissionen ist natürlich verursacht und durch den Tagesgang der Sonne geprägt.“

DNN: Wie kommt das?

Klingner: „Die Sonne erwärmt den Boden, warme Luft steigt auf, kühlt ab und sinkt wieder zu Boden. Durch diese ,Walze‘ wird auch Feinstaub aufgewirbelt, wenn der Boden trocken ist. So lassen sich bis zu 40 Mikrogramm Feinstaub, 50 Mikrogramm ist der Grenzwert, direkt auf die Sonneneinwirkung zurückführen. Dazu kommen noch andere meteorologische Effekte. Extremwerte bei der Feinstaubbelastung entstehen beispielsweise im Winter. Diese Inversionswetterlagen sind die Ursache für die extremen Spitzenwerte, da können Sie am Autoverkehr drehen, was sie wollen. Das ist ein ganz natürliches meteorologisches Phänomen.“

DNN: Wie groß ist der Anteil des Autoverkehrs dann noch?

Klingner: „Fünf bis acht Mikrogramm kommen aus dem Autoverkehr. Zwei bis vier Mikrogramm aus Abgasen und dann wirbeln Autos, unabhängig ob mit Diesel oder Benzin angetrieben, ja auch selbst Feinstaub auf. Die Abgasbelastung ist also minimal gegenüber der natürlichen. In Inversionswetterlagen können die Feinstaubwerte auf 100 bis 150 Mikrogramm pro Kubikmeter steigen. Wenn Sie da den kompletten Verkehr sperren, haben Sie vielleicht zehn Mikrogramm weniger. Das reduziert die Spitzenbelastung faktisch gar nicht.“

Und jetzt wird es wirklich interessant: DNN fragen: Wie hängt das mit den Stickoxiden zusammen?

Klingner: „Während der Feinstaub so gut wie nicht vom Verkehr abhängt, ist der Zusammenhang zwischen Stickoxiden und Verkehrsaufkommen durch den Verbrennungsprozess wirklich gegeben. Dazu gibt es eine einfache technische Erklärung: Bei hohen Motortemperaturen wird auch Stickstoff, zu 70 Prozent in der Luft enthalten, verbrannt. Bei höherer Motortemperatur verringere ich zwar den Ausstoß von Feinstaub, indem der Kraftstoff besser verbrannt wird. Wenn ich die Motortemperatur aber hochsetze, verbrenne ich auch mehr Stickstoff und damit erhöhen sich die Stickoxidwerte im Abgas. Es ist also ein antagonistischer Widerspruch, Feinstaub und Stickoxidwerte durch eine geschickte Motorsteuerung gleichzeitig reduzieren zu wollen“

DNN: Wie soll dieses Dilemma gelöst werden?

Klingner: „Wenn man sich vernünftig, möglicherweise auch unter Einbeziehung einer politisch unabhängigen Expertenkommission, mit der Feinstaubproblematik befassen würde und das Problem wissenschaftlich angeht, dann hätte man wahrscheinlich eine relativ einfache Möglichkeit, das Stickoxid-Problem zu lösen.“

DNN: Welche?

Klingner: „Sie könnten die Feinstaub-Grenzwerte für Abgase entschärfen oder ganz darauf verzichten. In dem Fall könnten die Motortemperaturen auch wieder herabgesetzt werden und die Stickoxid-Belastungen gingen zurück. Die wirklichen Emissionen aus dem Verkehr würden wirksam reduziert, unsinnige Grenzwerte hätte man über Bord geworfen.“

Der Wissenschaftler ist aber intelligent genug, um zu erkennen: „Politisch ist das Thema natürlich völlig verbrannt.“ Was er nicht sagt: Es geht dem polititisch-medialen Komplex primär darum, nach der Atom- und Kohlewirtschaft die deutsche Automobilbranche zu zerstören, den Individualverkehr weitestgehend abzuschaffen und den Bürgern ein wichtiges Stück Freiheit zu nehmen. Man kann sicher sein: Sobald der Diesel weg ist, kommt der Ottomotor dran, und da Strom (aus physikalischen Gründen übrigens) nicht gespeichert werden kann, ist es mit der freien Fahrt für freie Bürger ganz schnell vorbei, wenn es nur noch Elektrokarren geben wird.

Mobilität steht in dieser Zivilgesellschaft unter Verdacht. Denn „wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht“, wusste Rosa Luxemburg schon. Das steckt wirklich hinter „Diesel-Gate“.

Veröffentlicht unter Grünes Reich, Qualitätsjournalismus, Verkehrspolitik | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Jeder Attentäter war „Flüchtling“

Nach den jüngsten Anschlägen von Moslems lassen sich für den deutschen Staat vier peinliche Schlüsse ziehen:

1. Jeder Attentäter in Deutschland bis jetzt war „Flüchtling“, aber noch 2016 wurde uns erzählt, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen Flüchtlingswelle und Terrorismus.

2. Jeder Attentäter war polizeibekannter Islamist. Offensichtlich hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen auf den Bewegungsradius dieser Menschen. Wir sind ihnen schutzlos ausgeliefert, denn es muss erst etwas passieren, bevor man diese Leute dingfest machen kann.

3. Jeder Attentäter sollte abgeschoben werden, was aber nicht möglich war, weil sie über keine Papiere verfügten. Merke: Nach Deutschland kann man ohne Papiere einreisen, aber nicht wieder ausreisen.

4. Trotz eklatanten Politik- und Staatsversagens musste bis heute NIEMAND seinen Posten räumen. Alles geht weiter wie bisher. Noch immer kommen Hunderttausende Menschen jährlich an.

Veröffentlicht unter Alle sind Ausländer, Blockparteien, Islam gehört zu Deutschland | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Entartete Multi-Kulti-Idee hilft den Schleppern

Seit einiger Zeit gibt es tatsächlich eine Debatte in Europa (in Deutschland nur am Rande geführt) über die Rolle der sogenannten Nichtregierungsorganisationen (englische Abkürzung NGO’s). Wir haben dazu in der ungarischen Zeitung „Magyar Idök“ einen Kommentar gefunden, dessen Erscheinen in einer deutschen Zeitung völlig ausgeschlossen wäre. Denn hierzulande wird nur gedruckt und gesendet, was sein soll und nicht, was ist. Lassen wir die ungarische Stimme zu Wort kommen:

„Zwei Jahre mussten ins Land ziehen, damit das greise Europa endlich erkennt, dass die Einwanderungswelle Schattenseiten hat. (…) Osteuropa hatte bereits von Anfang an klargemacht, dass es die Aufnahme von Menschen ablehnt, die ohne Reisedokumente und illegal (…) über unsere Grenzen stürmen. Die Errichtung eines Zauns an der ungarischen Südgrenze und die Schließung der Migrationsroute über den Balkan haben bewiesen, dass sich Grenzen schließen lassen. (…) Doch solange der Westen im Dunstkreis eines historischen Schuldbewusstseins (wegen der Verbrechen aus der Kolonialzeit), einer entarteten Multikulti-Idee, eines politisch korrekten öffentlichen Diskurses, so lange der Westen im Dunstkreis der Lobbyisten, der NGO‘s und der Schlepper lebt und so lange der Betrieb einer Flüchtlingsindustrie im Interesse bestimmter Kreise ist, wird die als Migrationskrise bezeichnete Epochenkrisis nicht von einem Tag auf den anderen zu lösen sein.“

Veröffentlicht unter Alle sind Ausländer, Qualitätsjournalismus | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Klimaforscher“ verbreitet Starkregen-Panik

Wer kennt noch den Begriff, „jemandem den Wind aus den Segeln nehmen“? Vermutlich kaum noch jemand, denn sonst würden die meisten Bürger nicht auf den von „Klimaforschern“ wie Mojib Latif verbreiteten Schwindel hereinfallen, der in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 27. Juli 2017 behauptete, die jüngst zu beobachtende Häufung von Extremwetterlagen sei ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel auf das alltägliche Wetter übergreife. Einziges Ziel dieser Behauptungen ist, den Menschen Angst einzujagen. Wer Angst hat, leistet keinen Widerstand gegen das System. Es ist so wie im Mittelalter, als die Pfaffen durchs Dorf schlichen, vor dem Erscheinen des Teufels warnten und forderten, rothaarige Frauen zu verbrennen, weil diese die Gespielinnen des Gottseibeiuns seien.

Wer sich etwas intensiver mit den angeblichen Folgen des Klimawandels beschäftigt, kann die Lügen der Latifs und Schellnhubers schnell als solche enttarnen: Nach dem tatsächlich erfolgten Rückzug von Gletschern in den Alpen wurden in den nun frei zugänglichen Tälern Reste von Pflanzen gefunden, ca. 300 Jahre alt. Das heißt, vor 300 Jahren waren diese Gebiete eisfrei. Klimawandel gab und gibt es, aber der Beitrag des Menschen dazu ist unsicher oder findet gar nicht statt.

Die Folgen von Klimawandelbekämpfungsmaßnahmen sind aber überall zu spüren: Als es in einem Frühjahrssandsturm auf der Autobahn von Berlin nach Rostock etliche Unfälle gab und Todesopfer zu beklagen waren, war von den Latifs dieser Welt sofort zu hören, es handele sich um eine Folge des Klimawandels und solche Extremwetterlagen würden nun zunehmen. In Wirklichkeit handelte es sich um eine Folge von Klimwandelbekämpfungsmaßnahmen: In der Gegend wird überwiegend Mais angebaut (was, nebenbei bemerkt, zur Ausrottung von Bienen und Vögeln beiträgt). Dieser Mais ist für Biogasanlagen bestimmt, die das Rückgrat der Energiewende darstellen, weil sie stetig Strom liefern können im Gegensatz zu den Flatterstromproduzenten Windrad und Photovoltaik-Anlage. Das Getreide, das früher hier zu Ernährungszwecken angebaut wurde, kommt jetzt oft aus Afrika aus gerodeten Regenwaldgebieten (für unseren Biosprit werden weitere Regenwaldgebiete abgeholzt). Dieser Mais wird sehr spät ausgesät, so dass heftige Frühjahrswinde den Sand ungehindert aufnehmen konnten, was früher nicht möglich war, als hier noch Getreide wuchs. Eine Folge waren die Unfälle auf der Autobahn durch Sichtbehinderungen.

Auch die zu beobachtenden starken Regenfälle der jüngsten Zeit sind eine Folge von Klimawandelbekämpfungsmaßnahmen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena haben eine Studie veröffentlicht. Ergebnis: „Jede Windenergieanlage entzieht dem Wind Energie, so dass viele Anlagen großräumig zu verringerten Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre führen sollten. Dieser Effekt geht über den Windschatten hinter jeder einzelnen Anlage hinaus. Die langsamere Windgeschwindigkeit verringert dann die Energieerzeugung jeder einzelnen Windkraftanlage.“

So, und damit ist das Problem hinreichend beschrieben. Die Geschwindigkeit des Windes lässt nach, die Wolken ziehen langsamer weiter, so dass früher großflächig verteilter Regen sich heute auf kleinere Flächen konzentriert. Das haben wir schon 2015 hinreichend am Beispiel der wiederholt aufgetretenen „Jahrhunderthochwasser“ in der Stadt Münster in NRW beschrieben. Exakt diese Situation hat sich jetzt im Norden Berlins und in Teilen des Harz wiederholt.

Und was ist, wenn es mal zwei Wochen ununterbrochen nicht regnet? Für Latif und Co. ist das natürlich auch eine Folge des Klimawandels: „Das sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille – und diese Medaille heißt Erderwärmung.“ Wer’s glaubt…

Veröffentlicht unter Energiewendemärchen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare